Teil I der Trilogie: Ernährungsfragen, die am häufigsten gestellt werden – Urkult antwortet!

Macht Zucker wirklich süchtig? Was ist so schlimm an Salz? Und Milch ist gesund, oder etwa nicht? Klar ist: Jedes Lebensmittel, das wir zu uns nehmen, löst in uns was aus. Im Idealfall essen wir so, dass uns unsere Nahrung uns guttut und uns beim Gesundbleiben und/oder Gesunden unterstützt. Doch das Thema Ernährung ist kompliziert geworden. Das Angebot an Lebensmitteln ist unüberschaubar, die Tricks der Lebensmittelindustrie sind offensichtlich und die Studienlagen sind komplex.

Für Urkult ist es daher höchste Zeit, dass wir die häufigsten Fragen zum Thema Nahrungs- bzw. Lebensmittel mit Ihnen teilen (wir beginnen hier im Teil I der Trilogie mit den ersten 7 Ernährungsfragen) – damit Sie sich einen Überblick verschaffen können. Wir wollen Ihnen helfen, dass Sie für sich und Ihre Gesundheit die besseren Entscheidungen treffen können. Sehr gerne beraten wir Sie natürlich zu jedem Thema auch individuell. Und los geht´s:

#1: Heute lautet die Empfehlung: Mehr pflanzliche Kost!

In pflanzlichen Lebensmitteln stecken viele Stoffe, die in tierischen Lebensmitteln nicht zu finden sind. Die Wirkung sekundärer Pflanzenstoffe und Ballaststoffe zum Beispiel. Zudem sind sie reich an Antioxidanzien, Vitaminen und Spurenelementen. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Obst wirkt sich positiv auf unseren Körper aus und fördert das gesunde Altern. Das Immunsystem wird optimiert und Erkrankungen haben weniger Chance.

#2: Darf ich Kaffe trinken?

Bei Kaffee ging in Sachen Gesundheitswert lange hin und her. Mal positive, mal negative Schlagzeilen. Wie überall gilt das gesunde Mittelmaß. Früher wurde Kaffee als Auslöser von Herz-Kreislauferkrankungen gesehen. Dies konnte durch Studien belegt werden. Kaffee hat anregende Wirkung und in der moderaten „Anwendung“ (2-4 Tassen) beispielsweise einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel. Die Verträglichkeit, insbesondere der Bitterstoffe, ist durchaus individuell verschieden.

#3: Margarine oder Butter – was ist besser?

Eindeutig Butter!!! Sie ist das natürlichere Lebensmittel, obwohl „rein pflanzliche“ Margarine das Gegenteil suggeriert. Studien belegen, dass Butter in Maßen, die Blutfette nicht erhöht. Die im Butter enthalten gesättigten Fettsäuren sind kurz- und mittelkettig und haben somit keinen Einfluss auf die Zusammensetzung von gutem und schlechtem Cholesterin. Doch: Margarine ist ein reines Industrieprodukt. Um aus Öl ein Streichfett zu machen, braucht es Emulgatoren, welche einen miserablen Einfluss auf den Fettstoffwechsel und den Cholesterinspiegel haben. Es gibt jedoch auch Margarine ohne (teil-)gehärtete Fette in der Liste der Inhaltsstoffe. Urkult empfiehlt bei der Butterwahl: Unbedingt Bioqualität und aus Weideviehhaltung – denn dann geht ein erhöhter und damit gesundheitsfördernder Omega 3 Gehalt einher!

#4: Macht Zucker süchtig?

Fakt ist, dass jedesmal, wenn wir Zucker essen unser Gehirn belohnt wird. Die Reaktion ist somit suchtähnlich und unser Gehirn wird, je häufiger wir und auch abhängig in welcher Situation, auf den Zuckerkonsum „programmiert“. Ein Vergleich mit Drogen ist nicht richtig, da bislang noch keine Veränderungen im menschlichen Gehirn durch Zuckerkonsum nachgewiesen werden konnte. Ein Erwachsener Mensch sollte maximal 25g Zucker (ein gehäufter Esslöffel) am Tag zu sich nehmen. Das entspricht einer Dose Cola!

Zucker ist überall zu finden, in großen Mengen verdeckt in verarbeiteten Lebensmitteln (Wurst, Soßen, Joghurt etc.). Aber auch Milch enthält einen beachtlichen Teil an Milchzucker und von dem Zucker (Glukose), der bei der Verstoffwechselung von beispielsweise Weißmehlprodukten oder Reis entsteht ganz abgesehen. Zu viel Zucker macht langfristig krank und lässt unseren gesamten Stoffwechsel entgleisen – ein Riesenthema!

#4: Früher hieß es „die Milch macht’s“ – stimmt das?

Je mehr, desto besser – das galt lange bei Milch und Milchprodukten. Doch mittlerweile ist die Studienlage alles andere als eindeutig. Milch ist zwar reich an Vitamin D und Kalzium und erhöht theoretisch die Knochenfestigkeit, aber reduziert nicht die Fälle von Osteoporose, welche eher im Zusammenhang mit einer zu sauren Ernährung steht. Urkult rät, den Milchkonsum maximal zu reduzieren und auf pflanzliche Ersatzprodukte zurückzugreifen. Milch und seine Produkte sind mit Hormonen und Antibiotika belastet. Und wer möchte schon in einem Glas Milch den Östrogencocktail von tausenden Kühen zu sich nehmen!

#5: Kann ich mich schlau essen?

Obwohl unser Gehirn nur einen Bruchteil unseres Körpergewichts darstellt, verbraucht es etwa 20% unserer zugeführten Nährstoffe. Es ist auf richtige Ernährung angewiesen. Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass die Mikronährstoffe Eisen, Zink und Jod direkt die kognitive Funktion beeinflussen. Vitamin C, B12, B6 und B1 sowie Magnesium, Jod und Biotin unterstützen die Funktion des Nervensystems. Andere Mikronährstoffe sind indirekt beteiligt, indem sie unsere Gehirnzellen vor oxidativem Stress bewahren (Zink, Selen, Vitamin C und E) oder den Sauerstofftransport (Eisen) unterstützen. Omega 3 (Fisch) ist zudem unerlässlich. Unser Gehirn besteht zum größten Teil aus fett. Daher braucht es auch gute Fette, um zu ideal zu funktionieren.

#6: Wie viel Alkohol ist noch okay?

Alkohol greift in viele Körperprozesse ein und schadet ihm somit auf subtile Weise. Er beeinflusst Stoffwechsel, Hormonsystem, die Immunabwehr und auch die Kommunikation zwischen den Nerven. Auch wenn ein „Gläschen“ noch als akzeptabel gilt, so ist Alkohol an sich reinstes Zellgift und sollte daher keinesfalls täglich konsumiert werden. Die These, ob ein Glas Rotwein am Tag gesundheitsförderlich ist, konnte nicht eindeutig belegt werden. Das darin enthaltene „OPC“ neutralisiert antioxidative Prozesse des Alkohols und kann dann wahrscheinlich, auch eher als Seelenbalsam wirkend, durch das Gefühl des „Savoir livre“, gesundheitsförderliche Effekte bewirken.

#7: Warum schwärmen alle von sekundären Pflanzenstoffen?

„Eat the rainbow“ – An diesem Motto soll sich die Einkaufsliste orientieren. Denn jeden Tag eine bunte Farbenvielfalt auf dem Teller zu haben, bietet Vorteile. Sekundäre Pflanzenstoffe sind die Farb-, Duft- und Aromastoffe in den Pflanzen. Jedoch bilden sich diese erst in den letzten Tagen der Reifung aus und sind daher in der herkömmlichen Supermarktware in viel geringeren Mengen vorhanden als vermutet. Sie bilden zusammen mit Vitaminen, Spurenelementen und Antioxidantien (Zellschutz!) die gesundheitliche Wertigkeit der Lebensmittel. Verschiede Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter und Gewürze sollte sich zu jeder Mahlzeit auf dem Teller finden. Urkult empfiehlt ganze Mahlzeiten komplett so zu ersetzen.

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich – beziehungsweis in Kürze! Sie haben Fragen?
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